So, Jungs und Mädels, gestern ging einiges. Wir sind einigermaßen spät los und durch den Central Park und East Manhattan nach Süden. Um ein bisschen Punkrock in die Sache zu bringen sind wir falschrum (da ist ein Jogger-Weg der quasi 'ne Einbahnstraße ist) um das Jackie Kennedy Onassis Reservoir gelaufen und haben einige böse Blicke gefangen. Im Süden dann auf die 5th Avenue und schön gekotzt, wie voll da alles ist. Dann kam relativ schnell Rockefeller Plaza und wir zögerten nicht, uns Tickets für die Aussichtsplattform zu kaufen. Also rein und die Taschen durch die Waffen- und Sprengstoffkontrolle geschoben. Dann an dem ganzen Geschichtsquatsch (Bau, Rockefeller selber, blabla) vorbei und in den Fahrstuhl, der oben ein Fenster hat, wo man blaue Lichter vorbei rasen sieht. Ganz schick. Oben raus und ordentlich mit offenem Mund rumgestanden und abwechselnd "Fuck!", "Jesus!", "Alter" genuschelt. Unfassbar! Die Bilder können der Aussicht niemals gerecht werden. Wie man das aus Filmen kennt. Wir sind dann da rumgestürzt und ich hab mit zitternden Händen gefühlte Hunderte Fotos und Videos gemacht. Ok, nachdem wir uns wieder beruhigt
und den Fahrstuhl nach unten genommen hatten gings weiter Richtung Süden. Nebenbei bemerkt ist, meiner Meinung nach, Laufen der allerbeste Weg viel von New York zu sehen. Wir haben sicher 80% aller in den ganzen Guides beschriebenen Sehenswürdigkeiten links liegen gelassen und sind einfach drauflos gelaufen. Wir sind in 4 Tagen sicher knapp 100km gelaufen und jeder einzelne war es wert.
Gut, weiter geht's. Im Augenwinkel fiel mir 2 Avenues weiter östlich die Grand Central Station auf, also sind wir dorthin und haben über die riesige, kathedralenartige Haupthalle gestaunt. Dann mit der U-Bahn ganz in den Süden von Manhattan, um Little Italy und Chinatown zu sehen. Allerdings wird Little Italy immer mehr zu Lesser Italy weil Chinatown sich immer weiter hineinfrißt. Chinatown ist ganz ok, stinkt aber oft nach Fisch und man kann weder ein Schild lesen, noch Unterhaltungen verstehen. Deshalb gab's Mittag beim Italiener. Dafür daß es Little Italy ist, war das Essen nicht berauschend, was aber klar ist, weil's eine weitere Besucherhochburg ist. Im Ristorante wurde dann beschlossen, nochmal nach Queens zu fahren, um doch noch "King of Queens"-Locations zu finden. Also flux in die Subway gehüpft und ab Richtung Grand Central und Junction Boulevard in Queens. Ein kleines Problem blieb: Weder Tine noch ich hatten uns die Adresse des Lemon Ice King of Corona gemerkt. Kein Ding, dachten wir
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Mittwoch, 8. Juni 2011
All over the place
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Sonntag, 5. Juni 2011
Schön Manhattan abgelatscht
So, weiter geht's. Gestern waren wir natürlich recht früh (um 6) wach und sind nach 'nem Vegi-McRib (selbst aufgewärmt), den Tine verschmähte, losgezogen. Erst gab's also einen Riesenmuffin für's Tinchen (nach 5 Minuten mit offenem Mund vorm riesigen Regal stehen) und homemade Lemonade für mich und dann einen ordentlichen Fußmarsch am und durch den Central Park. Da hier alles recht groß ist, braucht man dafür ca. 1,5h. Im Park war auch ordentlich was los, neben den normalen Joggern und Radfahrern war noch eine Benefizveranstaltung zur Erhaltung des Parks angesetzt. Da liefen also Hunderte Leute im Kreis durch den Park und wurden an Anfeuerstationen mal richtig angefeuert. Da stehen dann immer so 3-4 Leute von denen 2-3 so aufblasbare Stäbchen haben, die sie immer gegeneinander hauen und einer, der verbal anfeuert: "Go, go go, buddy!" "Good job there man!" "You can do it!" um eine kleine Auswahl der Sprüche zu bringen. Sowas hat mir beim 20-Minuten-Lauf in der Schule immer gefehlt.
Naja, von Chelsea immer weiter nach Süden, durch's West Village und Greenwich Village (voll kleinstädtisch und voller Leute da) nach Battery Park City. Ground Zero sieht inzwischen ganz anders aus, der Freedom Tower steht schon fast. Tinchen hätte da vor neun Jahren Eintritt zahlen müssen, um sich 'ne Freifläche anzuschauen. Jetzt wachsen da überall kleine Hochhäuser aus dem mit Helden- und Terroristenblut (Uiuiui, Polemik) getränkten Boden. Im Financial District sind die Häuser wieder richtig hoch, da musste Exi öfter mal "Alter!", "Fuck" oder "Aaalter!" sagen, wenn er sich den Hals verrenkt hat. Naja, Eischen gekauft und weiter. Woolworth Building, Wall Street und der ganze Scheiß war vergessen als es Schuhe und T-Shirts zu kaufen gab (Tinchen ist gottseidank pflegeleicht und hat nach kurzer Zeit auch keinen Bock mehr) und und wir uns langsam den Broadway hochquälten. Mir gehen ja so Menschenmassen immer auf den Sack, also sind wir vom Broadway runter und in 'ner Nebenstraße gleich in 'ne schöne Kneipe gefallen. Und ich muss sagen: Die Amis KÖNNEN Bier brauen. Meine Herren! Ich empfehle jedem, mal ein Brooklyn Lager oder ein Bengali Tiger zu sich zu nehmen! Sehr, sehr lecker. Da noch Amis getroffen, gequatscht und ein bisschen angedonnert in die U-Bahn. In der 96th Street gings raus und dann einmal quer durch den Central Park (da man im Park nicht rauchen darf, wählten wir den romantischen Weg an der Straße). Bei "Mama's Pizza" haben wir uns dann die kleinstmögliche Pizza geteilt und heute früh noch ordentlich davon gefrühstückt. Danach in die "Ding Dong Lounge" auf der Columbus Avenue, 2 Bier rein und nach Hause.
So, hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt:
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